Ansichtskarte Lieder & Gedichte [ Permalink ]Kategorie: Lieder & Gedichte
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– Details – Jahr: ca. 1905 Status: beschrieben, aber ungelaufen Beschriftung vorne: Ant. Günther's Vaterhaus. Mei' Vaterhaus. Lieder in erzgeb. Mundart. Nr. 18. Worte, Weise u. Zeichn. v. A. Günther. // 1. Dort wu da Grenz' ve' Sachsn is, in Wald da Schwarzbeer blüht, dort wu mr heit' noch klipp'ln tut, in Winter hutz'n gieht, do stieht net weit ven Wald drvah, sieht klaa on' ärmlich aus, a Hüttl när aus Holz gebaut, dos is' mei' Vater-haus. A Hüttl när aus Holz gebaut, dos is' mei' Vater – haus. // 2. Dort is' dos Flackl wu ich ho' es ersta Wort gehärt, / Dort wu mei' Motter mir als Kind es Bat'n hot gelehrt, / Wu ich als Gong da Zieg'n oft ho' getrieb'n zen Stalla naus, – / Wie war ich doch glücklich do drham im Vaterhaus. // 3. Do drauß'n in dr fremd'n Walt do find' ich halt kaa Ruh', / Da Heiser sei do ganz aus Staa da Mensch'n aa a su. / A Jeder singt a' andersch Lied doch mitt'n drinna 'raus. / Do klingt's on ruft's: vergass fei net drham dei' Vaterhaus. // 4. Dos Heisl is' mei liebster Ort, mei' Denk'n on' mei' Treib'n. / Wu ich aa remlaaf on' hie' komm', werd när dos Heisl bleib'n. / Such' ich aa in dr Fremd' mei' Brod muss ich aa wieder 'naus. / Ich kehr halt immer garn zerück ham in mein Vaterhaus. // 1) Das Einrücken. Dieses Lied entstand 1901, Ant. Günther's Selbstverlag, Gottesgab, Böhmen, Alle Rechte vorbehalten, Nachdruck streng verboten Beschriftung hinten: Die Ausgaben für 1 Singstimme mit Gitarre, Klavier- oder Zitherbegleitung und für Männer- sowie gemischten Chor sind Verlagseigentum von Friedrich Hofmeister in Leipzig. Stempel: keine Hinweis:
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